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Besser schlafen

Besonders in der kalten, dunklen Jahreszeit, in der die Sonne als Energiebooster nur eine untergeordnete Rolle spielt, brauchen wir einen gesunden Schlaf, um motiviert und gut gelaunt durch den Tag zu kommen. In diesem Magazinbeitrag möchten wir Ihnen näher bringen, auf was es bei einem guten Schlaf wirklich ankommt und auf welche Gegebenheiten Sie achten sollten.

Schäfchen zählen, Buch lesen, es bringt alles nichts? Bevor Sie sich durch eine weitere schlaflose Nacht quälen, sollten Sie Folgendes beachten:

Ihr persönlicher Berater hilft Ihnen gerne weiter. 

Die Produkte bieten viele Einstellmöglichkeiten, deshalb möchten wir Ihnen persönlich helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Ihr persönlicher Berater nimmt gerne Kontakt auf.

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5 Tipps für einen besseren Schlaf 

  1. Finger weg vom Smartphone, Tablet und Co.

    Verzichten Sie im Bett auf Ihr Smartphone. Wir wissen, dass es schwer fällt, das mobile Endgerät aus der Hand zu legen: Schnell noch Mails checken, Instagram durchscrollen oder die Nachrichten des Tages lesen. Dies sollten Sie für eine bessere Einschlafphase vermeiden, denn die großen und hellen Displays sorgen für eine hohe Bestrahlung mit kurwelligem Licht. Der vom menschlichen Auge als blau wahrgenommene Teil des Lichtspektrum führt abends dazu, dass der Körper weniger Melatonin produziert. Dieses Hormon steuert den Tag-Nacht-Rhythmus, heißt: Er vermittelt dem Körper, dass Schlafenszeit ist.

  2. Bringen Sie frische Luft in Ihr Schlafzimmer

    Bevor Sie ins Bett gehen, sollten Sie 10-15 Minuten lüften, auch im Winter. Die frische Luft verbessert das Raumklima, die trockene, „verbrauchte“ Luft wird dann sozusagen ausgetauscht. Sauerstoffreiche Luft ist die Basis für einen angenehmen Schlaf.

  3. Achten Sie auf Ihre Ernährung

    Ja, richtig gelesen. Auch im Bezug auf Ihren Schlaf tun Sie sich damit etwas Gutes: Denn bestimmte Lebensmittel wie etwa Avocados enthalten Tryptophan. Dieses fördert die Produktion von Serotonin, welches wiederum für die Bildung des Schlafhormons Melatonin benötigt wird. Zudem sollten Sie auf die Uhrzeit achten: Nach 18 Uhr sollten Sie möglichst nichts mehr essen, um den Körper nicht unnötig zu belasten.

  4. Das Bett ist zum Schlafen da 

    ...und nicht zum Arbeiten, TV schauen oder Sonstiges. Legen Sie sich nicht schon drei Stunden, bevor Sie wirklich schlafen wollen, ins Bett. Gehen Sie schlafen, wenn Sie wirklich müde sind. Zudem sollten Sie, auch wenn es nicht immer möglich ist, zur gleichen Uhrzeit ins Bett.

  5. Denken Sie an etwas Schönes 

    Man kommt zur Ruhe und dann beginnt man zu grübeln. Aber genau das hindert Sie am Schlafen. Wenn Sie die Gedanken nicht aus dem Kopf bekommen, sollten Sie sie aufschreiben und statt zu grübeln, lieber ein paar Entspannungsübungen einlegen. Sie sollten sich zudem darüber im Klaren sein, was Sie beeinflussen können und worauf Sie keinen Einfluss haben.

Ihnen reichen diese fünf Tipps noch nicht aus? Kein Problem! Wir haben mit Stefan Gross, Mitarbeiter in unserem Unternehmen am Standort Landau, gesprochen. Herr Gross ist einer unserer ausgebildeten Diamona Ergopraktiker, das heißt ein geprüfter Schlafberater, der weiß, was es braucht, um die Erholung in der Nacht zu finden.

Geprüfter Schlafberater 

Diamona Ergopraktiker 

Um sich diamona Ergopraktiker nennen zu können, hat unser Mitarbeiter Stefan Gross eine dreitägige Schulung inklusive Prüfung absolviert. In der praxisorientierten Schulung werden hierbei nicht nur die verschiedenen Schlafgewohnheiten vermittelt sondern auch, wie Schlafsysteme funktionieren, welche Temperaturen für eine Nachtruhe angemessen sind und wie man Allergien in den Griff bekommt. 

"In der Schulung habe ich alles über den Körperaufbau erfahren, insbesondere die Rückenmuskulatur. Uns wurde darüber hinaus gezeigt, wie sich unterschiedliche Matratzen-Materialien an den Körper anpassen und dass das eigene Empfinden des Menschen immer noch die größte Rolle für einen gesundne Schlaf spielt", so Stefan Gross. 
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„Auf was muss ich beim Matratzen-Kauf grundsätzlich achten?“
 

Stefan Gross: „Grundsätzlich muss man einmal auf das Gewicht des Menschen achten. Hinzu kommt der personenspezifische Aspekt: Der eine liegt gerne härter, der andere lieber weicher, das muss man definitiv auch berücksichtigen. Es empfiehlt sich zum Beispiel nicht, dass ein gut gebauter Mann auf einem Bett mit einer weichen Matratze liegt. Außerdem sollte man beachten, ob der Mensch leicht schwitzt, denn dann ist eine Federkernmatratze besser als eine Schaummatratze. Zudem sollte man die Schlafgewohnheiten analysieren. Das ist das Allerwichtigste. Dabei sage ich unseren Kunden immer, dass Sie sich beim Probeliegen so auf die Matratze legen sollen, wie er auch tatsächlich schläft. Denn die meisten legen sich einfach auf den Rücken und sagen: „Alles gut“. Aber wenn man dann noch einmal nachhakt: „Wie schlafen Sie eigentlich?“ Dann sagen die meisten: „auf der Seite“, manche auch auf dem Bauch."

 

„Welche Schlaftypen gibt es im Allgemeinen?“
 

SG: „Der Großteil schläft auf der Seite, und hierbei auch auf der rechten Seite. Auf der linken Seite schlafen nicht so viele Menschen, weil dann das Herz beeinträchtigt ist. Dann gibt es Leute, die auf dem Rücken schlafen. Es gibt auch immer noch welche, die auf dem Bauch schlafen, meistens jüngere Leute, bei denen der Bauch noch nicht so im Weg ist. Beim Schlafen auf dem Bauch ist das Problem, das man schnell ins Hohlkreuz kommt. Die beste Stützung hat man auf der Seite oder auf dem Rücken.“

 

„Gibt es eigentlich eine „All-in-one-Matratze“, also eine Matratze für alle Typen?“
 

SG: „Nein! Man sollte immer personenspezifisch seine eigene Matratze aussuchen. Kein Mensch ist gleich, jeder hat andere Schlafgewohnheiten. In der Werbung versucht man zwar immer anzupreisen, dass die Matratze für jeden ist, aber wenn man Matratzen tatsächlich ausprobiert, merkt man, dass es verschiedene Ausführungen gibt, die nicht alle optimal zu einem passen.“

 

„Brauchen Paare dann also auch verschiedene Matratzen?“
 

SG: „Generell orientieren sich Paare daran, dass sie die gleiche Matratze nehmen, aber jeder sollte die Matratze nehmen, auf der er sich mit seinen individuellen Schlafgewohnheiten am besten fühlt. Die Firma Diamona hat verschiedene Matratzen in der gleichen Bauhöhe mit einem gleichen Bezug konstruiert, sodass jeder Kunde sich seine Matratze raussuchen kann und die optisch aber nicht von einander abweichen. Bei vielen Matratzen ist es so, dass wenn beispielsweise der eine Federkern möchte, der andere Schaummatratze oder Viscoschaum, dass dann unterschiedliche Höhen entstehen. Da muss man den Lattenrost dementsprechend heruntersetzen.“

 

„Wie pflege ich eine Matratze bzw. was sollte man beachten, um so lange wie möglich etwas von seiner Matratze zu haben?“
 

SG: „Generell sollte man täglich lüften, dabei dann die Bettdecke zurücklegen. Am besten auch, dass Luft von unten an die Matratze kommt. Ein Bett ist grundsätzlich immer „offen“, sodass Luft zirkulieren kann. Wenn das Bett allerdings zugebaut ist, sollte man die Matratze hochstellen. Die Bezüge lassen sich meistens bei 60 Grad waschen. Das sollte man zweimal im Jahr machen, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst, also bei schönem Wetter. Den Bezug nie in den Trockner geben, immer an der Luft trocknen lassen. Das ist auch ein hygienischer, wichtiger Aspekt.“
 

„Im Internet schwirren einige Mythen zum Thema Matratzen...“
 

SG: „...in der Tat. Die meisten Leute informieren sich vorab im Internet. Dann kommt häufig die Aussage: „Die bestgetestete Matratze ist die für 199 Euro. Das Internet beantwortet schon einige Fragen, es gibt viele Stiftung Warentest getestete Matratzen, aber ein Test kann nie sagen, wie der Mensch persönlich auf der Matratze schläft. Jeder hat individuelle Anforderungen, der eine schläft gern härter, der andere gern weicher. Das muss man alles berücksichtigen. Ganz wichtig: Es kann keine eine Matratze für alle geben.“

 

„Wie viel Budget sollte man für eine gute Matratze einkalkulieren?“
 

SG: Eine gute Matratze fängt bei 400, 500 Euro an. Es nützt die beste Matratze nichts, wenn nicht der Lattenrost unten drunter dementsprechend funktioniert. In der Regel kauft man beides zusammen. Wenn ich bereits im Besitz von einem guten Lattenrost bin, hält dieser etwa zwei Matratzen aus. Man rechnet folgendermaßen: Ein Lattenrost hält circa 15 bis 20 Jahre, eine Matratze acht bis neun Jahre, also kann man sagen: Zwei Matratzen pro Lattenrost. Wichtig ist, dass die Leisten eng zusammenliegen, dass die Abstände nicht so groß sind, aber das ist bei herkömmlichen Lattenrahmen sowieso der Fall.“

 

„Wie viel Zeit sollte ich für eine Beratung zum Matratzenkauf einplanen?“
 

SG: „Man sollte definitiv etwas Zeit einplanen. Ich sage den Kunden, nachdem wir zwei bis drei Matratzen getestet haben, die in die engere Auswahl kommen, dass sie sie in Ruhe in unserem  Matratzenstudio testen können. Unser Matratzenstudio ist etwas abgeschirmt für den restlichen Publikumsverkehr, sodass man in aller Ruhe hier die Zeit findet, sich auf die Matratze zu legen und diese dementsprechend testet.“

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Matratzen von Tempur & Unicor 

Matratzen

„Woher kommen eigentlich die Rückenschmerzen nach dem Aufstehen, liegt das auch an der Matratze?“
 

SG: „Eins vorweg: Eine Matratze kann keine Rückenschmerzen in Luft auflösen. Es kann sein, dass bei morgendlichen Rückenschmerzen die Matratze, die man hat, nicht mehr funktioniert. Bei akuten Rückenschmerzen sollten diese immer behandelt werden, zum Beispiel von einem Orthopäden. Heilen kann eine Matratze also nicht, Sie kann nur die vernünftige Liegeposition unterstützen. Wichtig ist hierbei das „Einsinken“, gerade bei Männern, da diese im Schulterbereich breiter sind.“

 

„Und wie sieht es mit Nackenschmerzen aus?“
 

SG: „Das ist auch ein wichtiger Aspekt, der im Zusammenhang mit Matratzen noch zu nennen ist: Ein gutes Nackenkissen, das die Halswirbelsäule stützt, ist sehr bedeutend. Die großen, gängigen 80 cm x 80 cm Kissen mit Federn oder Kügelchen können nicht richtig stützen. Bei uns, in den Ehrmann Einrichtungshäusern, ist es so: Wenn der Kunde seine Matratze ausgesucht hat, kann er vorbeikommen und wir geben ihm verschiedene Probekissen mit. Diese kann er dann gerne ein bis zwei Wochen ausprobieren, bevor er sich das Kissen kauft. Er kann also eine Vorauswahl treffen, das mitnehmen und dann am besten auf der neuen Matratze testen. So findet er das richtige Kissen zur Matratze.“

 

„Was ist, wenn ich mich für eine falsche Matratze entschieden habe: Kann ich diese zurückgeben?"
 

SG: „Es gibt manche Hersteller, die eine Zufriedenheitsgarantie anbieten und dann kann man immer noch mal eine andere Matratze aus dem Sortiment raussuchen, oder einen Kernwechsel vornehmen. Beim Matratzenkauf sollte man definitiv nicht sparen und sie regelmäßig auswechseln, denn häufig kommt es vor, dass Menschen ihre Matratze 25 bis 30 Jahre besitzen.“

Schlaf-Trend: 

Boxspring-Betten 

Ihnen ist es vielleicht schon aufgefallen: Der derzeitige Bettentrend geht in Richtung Boxspringbetten. Hierbei sollten nicht nur auf den Designfaktor achten, sondern auch ob das Bett Ihren Bedürfnissen entspricht. Eine große Auswahl an Boxspringbetten finden Sie hier oder vereinbaren Sie dazu gerne einen Beratungstermin.
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